Der Legetisch
Karten legen
Wähl ein Muster, misch das Deck und deck die Karten eine nach der anderen auf, so wie man es früher in der Stube getan hat. Die Bilder stammen aus dem alten Blatt von 1909. Bis zu drei Karten mit kurzer Deutung sind frei, für die großen Muster und die ausführliche Deutung brauchst du ein Konto.
Das Rider-Waite-Deck. Wenn eine Sache in Bewegung ist und du den Verlauf sehen willst.
Das Deck liegt verdeckt. Misch es, deck die Karten einzeln auf und lies nach, was sie sagen.
Die Muster kurz erklärt
Tageskarte · 1 Karten
Eine einzige Karte, gezogen vor dem ersten Gang nach draußen. Früher fragte man die Wetterzeichen, den Rauch im Kamin oder den ersten Vogelruf. Die Tageskarte ist die Kartenfassung dieses alten Morgenblicks.
Drei Karten: Wurzel, Stamm, Krone · 3 Karten
Die Dreiteilung folgt dem Baum am Hofrand: was unter der Erde liegt, was gerade wächst, was Frucht tragen wird. Klar, knapp und für das erste Gespräch gut geeignet.
Keltisches Kreuz · 10 Karten
Das bekannteste Muster der Kartenlegerei, seit dem frühen 20. Jahrhundert in Umlauf. Zehn Karten spannen Lage, Hindernis, Vergangenheit, Zukunft, Umfeld und Ausgang auf.
Jahreskreis-Legung · 8 Karten
Acht Karten für die acht Kerben des bäuerlichen Jahres, von Lichtmess über die Sonnwenden bis zu den Totentagen. So wird aus der Legung ein Kalender statt einer Wahrsagerei.
Lenormand: Drei Blatt · 3 Karten
Beim Lenormand liest man nicht Karte für Karte, sondern die Reihe als Satz. Drei Blatt ergeben den kürzesten vollständigen Satz.
Lenormand: Kleiner Kasten · 9 Karten
Neun Blatt im Dreierquadrat. Die Mitte ist die Sache selbst, die Reihen und die Kreuzlinien erzählen, wer und was daran zieht.
Lenormand: Große Tafel · 36 Karten
Alle 36 Blatt liegen auf dem Tisch, vier Reihen zu acht und vier am Fuß. Die Kartenlegerin sucht darin Herr und Dame, zählt die Abstände und liest die Nachbarschaften. Das dauert, sagt aber alles.