Der Legetisch

Karten legen

Wähl ein Muster, misch das Deck und deck die Karten eine nach der anderen auf, so wie man es früher in der Stube getan hat. Die Bilder stammen aus dem alten Blatt von 1909. Bis zu drei Karten mit kurzer Deutung sind frei, für die großen Muster und die ausführliche Deutung brauchst du ein Konto.

78 Blatt, illustriertDas bekannteste Tarot der Welt, gezeichnet 1909 von Pamela Colman Smith. Jede Karte zeigt eine Szene, deshalb liest es sich leicht und erzählt von selbst.Das Marseiller Deck · verschlossen78 Blatt, HolzschnittDas alte Handwerksdeck der Kartenleger. Die kleinen Blätter zeigen keine Szene, sondern nur das Muster. Wer damit legt, liest Zahl und Farbe statt Bilder. Einmalig 120 Tokens, dann gehört es dir für immer.Das Lenormand · verschlossen36 Blatt, AlltagsbilderReiter, Sarg, Anker, Schlüssel. Handfeste Bilder aus dem Dorfalltag, die erst im Zusammenspiel sprechen. Dafür gibt es eigene Muster bis hin zur großen Tafel. Einmalig 120 Tokens, dann gehört es dir für immer.
Keltisches Kreuz · 10 · nur mit KontoJahreskreis-Legung · 8 · nur mit Konto

Das Rider-Waite-Deck. Wenn eine Sache in Bewegung ist und du den Verlauf sehen willst.

Das Deck liegt verdeckt. Misch es, deck die Karten einzeln auf und lies nach, was sie sagen.

Die Muster kurz erklärt

Tageskarte · 1 Karten

Eine einzige Karte, gezogen vor dem ersten Gang nach draußen. Früher fragte man die Wetterzeichen, den Rauch im Kamin oder den ersten Vogelruf. Die Tageskarte ist die Kartenfassung dieses alten Morgenblicks.

Drei Karten: Wurzel, Stamm, Krone · 3 Karten

Die Dreiteilung folgt dem Baum am Hofrand: was unter der Erde liegt, was gerade wächst, was Frucht tragen wird. Klar, knapp und für das erste Gespräch gut geeignet.

Keltisches Kreuz · 10 Karten

Das bekannteste Muster der Kartenlegerei, seit dem frühen 20. Jahrhundert in Umlauf. Zehn Karten spannen Lage, Hindernis, Vergangenheit, Zukunft, Umfeld und Ausgang auf.

Jahreskreis-Legung · 8 Karten

Acht Karten für die acht Kerben des bäuerlichen Jahres, von Lichtmess über die Sonnwenden bis zu den Totentagen. So wird aus der Legung ein Kalender statt einer Wahrsagerei.

Lenormand: Drei Blatt · 3 Karten

Beim Lenormand liest man nicht Karte für Karte, sondern die Reihe als Satz. Drei Blatt ergeben den kürzesten vollständigen Satz.

Lenormand: Kleiner Kasten · 9 Karten

Neun Blatt im Dreierquadrat. Die Mitte ist die Sache selbst, die Reihen und die Kreuzlinien erzählen, wer und was daran zieht.

Lenormand: Große Tafel · 36 Karten

Alle 36 Blatt liegen auf dem Tisch, vier Reihen zu acht und vier am Fuß. Die Kartenlegerin sucht darin Herr und Dame, zählt die Abstände und liest die Nachbarschaften. Das dauert, sagt aber alles.