Das Brauchtumsbuch
Brauchtum und Folklore
Bevor jemand Karten legte, horchte man auf Wetter, Vieh und Kalender. Diese Artikel erzählen, woher die Bilder kommen, mit denen hier gedeutet wird.
Die Raunächte: Schwellenzeit, Losnächte und der Blick ins Unbekannte
In den zwölf Nächten zwischen den Jahren steht die gewohnte Zeitordnung still und gibt den Raum frei für alte Bräuche des Befragens und Horchens.
Artikel lesen →Perchten und Maskenläufe: Verkörperte Schatten im winterlichen Brauchtum
Wenn das Holz der geschnitzten Larven knarrt und Glocken durch die Dunkelheit gellen, begegnen die Dorfgemeinschaften ihren uralten Ängsten von Angesicht zu Angesicht.
Artikel lesen →Domovoi und Hausschlange: Die unsichtbaren Hüter von Herd und Schwelle
Vom slowenischen Karst bis in die Weiten Polens wurzelt der Glaube an Hausgeister, die den Hof bewahren, solange man ihnen mit Respekt begegnet.
Artikel lesen →Bleigießen, Apfelschalen und Schuhwerfen: Bauernorakel im Jahreslauf
Mit einfachen Dingen aus Stube und Stall versuchten Generationen von Knechten und Mägden, einen flüchtigen Blick auf das Schicksal zu erhaschen.
Artikel lesen →Der Jahreskreis und die Bauernregeln: Beobachtungsgabe als Überlebenskunst
Die gereimten Merkverse unserer Vorfahren waren kein blinder Aberglaube, sondern verdichtetes Erfahrungswissen über Witterung, Saat und Ernte.
Artikel lesen →Kartenlegen als dörfliches Handwerk: Kulturgeschichte einer mitteleuropäischen Praxis
Abseits städtischer Salons entwickelte sich das Deuten von Spiel- und Wahrsagekarten in den ländlichen Regionen zu einer gefragten Kunst des Ratschlags.
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