Das Brauchtumsbuch

Brauchtum und Folklore

Bevor jemand Karten legte, horchte man auf Wetter, Vieh und Kalender. Diese Artikel erzählen, woher die Bilder kommen, mit denen hier gedeutet wird.

Blatt 015 Minuten

Die Raunächte: Schwellenzeit, Losnächte und der Blick ins Unbekannte

In den zwölf Nächten zwischen den Jahren steht die gewohnte Zeitordnung still und gibt den Raum frei für alte Bräuche des Befragens und Horchens.

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Blatt 025 Minuten

Perchten und Maskenläufe: Verkörperte Schatten im winterlichen Brauchtum

Wenn das Holz der geschnitzten Larven knarrt und Glocken durch die Dunkelheit gellen, begegnen die Dorfgemeinschaften ihren uralten Ängsten von Angesicht zu Angesicht.

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Blatt 035 Minuten

Domovoi und Hausschlange: Die unsichtbaren Hüter von Herd und Schwelle

Vom slowenischen Karst bis in die Weiten Polens wurzelt der Glaube an Hausgeister, die den Hof bewahren, solange man ihnen mit Respekt begegnet.

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Blatt 044 Minuten

Bleigießen, Apfelschalen und Schuhwerfen: Bauernorakel im Jahreslauf

Mit einfachen Dingen aus Stube und Stall versuchten Generationen von Knechten und Mägden, einen flüchtigen Blick auf das Schicksal zu erhaschen.

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Blatt 055 Minuten

Der Jahreskreis und die Bauernregeln: Beobachtungsgabe als Überlebenskunst

Die gereimten Merkverse unserer Vorfahren waren kein blinder Aberglaube, sondern verdichtetes Erfahrungswissen über Witterung, Saat und Ernte.

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Blatt 065 Minuten

Kartenlegen als dörfliches Handwerk: Kulturgeschichte einer mitteleuropäischen Praxis

Abseits städtischer Salons entwickelte sich das Deuten von Spiel- und Wahrsagekarten in den ländlichen Regionen zu einer gefragten Kunst des Ratschlags.

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